Interview (Print)
gemeine stadt: Spannung, Juni 2026
Artikel
CURRENT #3, Nov. 2024
Interview mit Friederike Habermann
gemeine stadt: Unruhe/n, Dez. 2023
Interview mit Ellen Gomes
gemeine stadt: Umweltgerechtigkeit, Okt. 2022
Ein Gespräch über kollektive feministische Praxis
gemeine stadt: kollektive, april 2022
Artikel
ZEIT ONLINE, 2021
Eine Kritik von Sabrina Dittus
Artikel, 2019
Monographie
Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015
Tischgespräch mit Sabrina Dittus und Christian Nowatzky (orig. Englisch)
Berlin: Urban Prayers Congress, 2013
Adé Bantu im Gespräch mit Sabrina Dittus, 2013 (orig. English)
„Spannung in der Weißen Stadt“
gemeine stadt: Spannung, Juni 2026

Interview mit einer Bewohnerin der Weißen Siedlung, Berlin
Die Weiße Siedlung im Berliner Bezirk Neukölln, die an den Zukunftskiez Dammweg grenzt, gilt als eine der ärmsten Gegenden Berlins. Sie ist eine typische Großsiedlung, die in den 1970er Jahren im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstanden ist.
Aufgrund der markanten Baustruktur hebt sich das Quartier von den umliegenden Gebieten ab, seine weißen, bis zu 18-geschossigen Wohnhochhäuser sind weithin sichtbar. In den insgesamt knapp 1.700 Wohnungen leben ca. 4.300 Menschen. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt in der Weißen Siedlung deutlich über dem Durchschnitt von ganz Neukölln.
2016 wurde der Gebäudebestand an ein großes deutsches Wohnungsunternehmen verkauft. Seither klagen viele Mieter:innen über desolate Zustände in Wohnungen und Häusern. 2024 haben sie sich in der Kiez-Initiative Weiße Siedlung zusammengeschlossen, um sich gegen den Eigentümer zur Wehr zu setzen.
Kati*, Bewohnerin der Weißen Siedlung, lebt dort seit 27 Jahren und engagiert sich seit langem ehrenamtlich für verschiedene Anliegen in der Siedlung, unter anderem in der Kiez-Initiative Weiße Siedlung.
* Name von der Redaktion geändert.
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