„Spannung in der Weißen Stadt“
Wo: gemeine stadt
Wann: Juni 2026

Interview mit einer Bewohnerin der Weißen Siedlung
Die Weiße Siedlung im Berliner Bezirk Neukölln, die an den Zukunftskiez Dammweg grenzt, gilt als eine der ärmsten Gegenden Berlins. Sie ist eine typische Großsiedlung, die in den 1970er Jahren im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstanden ist.
Aufgrund der markanten Baustruktur hebt sich das Quartier von den umliegenden Gebieten ab, seine weißen, bis zu 18-geschossigen Wohnhochhäuser sind weithin sichtbar. In den insgesamt knapp 1.700 Wohnungen leben ca. 4.300 Menschen. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt in der Weißen Siedlung deutlich über dem Durchschnitt von ganz Neukölln.
2016 wurde der Gebäudebestand an ein großes deutsches Wohnungsunternehmen verkauft. Seither klagen viele Mieter:innen über desolate Zustände in Wohnungen und Häusern. 2024 haben sie sich in der Kiez-Initiative Weiße Siedlung zusammengeschlossen, um sich gegen den Eigentümer zur Wehr zu setzen.
Kati*, Bewohnerin der Weißen Siedlung, lebt dort seit 27 Jahren und engagiert sich seit langem ehrenamtlich für verschiedene Anliegen in der Siedlung, unter anderem in der Kiez-Initiative Weiße Siedlung.
* Name von der Redaktion geändert.
Unser Gespräch findet Ihr hier: